Der am 3. Mai 1903 in Dietramszell geborene Ludwig Kroiss besucht die Rosenheimer Oberrealschule und lernt den Beruf des Elektrikers. 1925 gründet er in Brannenburg ein Mietautogeschäft

Firmengründer Ludwig Kroiss

13.12.1928 Ludwig Kroiss gründet die  "Rosenheimer Rund- und Fernreisen"
Zur Vermarktung seiner Ausflugfahrten eröffnet Ludwig Kroiss 1928 ein Büro in Rosenheim - das erste Reisebüro Süostbayern- und gründet die "Rosenheimer Rund- und Fernreisen". Mit einem Brennabor Bus der Firma Krupp, Baujahr 1912, mit ganzen 15 Sitzplätzen holte Ludwig Kroiss Geschäftsreisende vom Bahnhof ab und führte Ausflugsfahrten durch. Die Ausflugsfahrten erfreuten sich zunehmender Beliebtheit. Auch weil Ludwig Kroiss immer für gute Stimmung an Bord sorgte. Holprig waren zur Anfangszeit noch die meisten Straßen und wenn es steil wurde mussten die Reisegäste schon mal mitanschieben - das Reisen war an sich schon ein Abenteuer.

Rund-und Fernreiseprogramm 1930

1932 Gründung einer Filiale in München, Schillerstraße 7
Die Ausflugsfahrten erfreuen sich einer großen Beliebheit. Es werden inzwischen Wochenend- Sonntags und Urlaubsreisen mit einem "Luxus-Reisewagen" angeboten

1939 Kroiss verliert seinen Fuhrpark
Der zweite Weltkrieg fordert Opfer und so muss auch Ludwig  Kroiss seine 4 Busse, 2 PKW und 1 LKW an "Führer, Volk und Vaterland" abgeben.

1945 Neustart als Transportunternehmen
Sofort nach Ende des Krieges startet Ludwig Kroiss 1945 wieder ein Transportunternehmen, ausgerechnet mit einem zurückgelassenen Wehrmachts LKW der Marke Daimler-Benz. Mit schier unerschöpflicher Energie arbeitet er am Neuaufbau seiner Firma und erwirbt schließlich einen Kühlwagen-Sattelschlepper der Firma Kälble - damals eine technische Sensation. Mit diesem Fahrzeug werden die ersten Biertransporte von München in das zerbombte Hamburg gefahren. Die Nordlichter erhalten ihr langersehntes Bier und Ludwig den Schlüssel der Stadt Hamburg aus der Hand des damaligen Bürgermeisters, der persönlich an der Stadtgrenze erscheint, um den Rosenheimer Unternehmer zu begrüßen und seine Leistung zu ehren.

Monika Kroiss

Ludwig Kroiss geht wieder auf Reisen...
Ludwig Kroiss beginnt wieder mit seinen Reisen, die er oft selbst fährt während seine Gattin Monika Kroiss zu Hause die Fäden in den Händen hält.

Setra S8

1954 Ludwig Kroiss erhält einen Setra S8
Otto Kässbohrer entwickelt den ersten Omnibus mit einer selbsttragenden, in sich stabilen und hinreichend verwindungssteifen Karosserie. Davor wurden Omnibusse auf herkömmlichen LKW  Fahrgestellen aufgebaut. Otto Kässbohrer und Ludwig Kroiss - 2 Visionäre - sind miteinander befreundet. Daher verwundert es nicht, dass Otto Kässbohrer seinem Freund dieses neue Fahrzeug, den Stammvater des SETRA zum Testen übergibt. Später übernimmt Ludwig Kroiss dieses Fahrzeug mit der Fahrgestell Nr. 1 in seinen Fuhrpark.

1959 Gründung des Stadtverkehrs Rosenheim

08. April 1962 Ludwig Kroiss verstirbt
Ein tiefer Einschnitt in der Firmengeschichte ist der Tod von Ludwig Kroiss mit nur 59 Jahren im Jahr 1962. Viele Rosenheimerinnen und Rosenheimer, sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft erwweisen dem Unternehmer und Stadtrat die letzte Ehre. Die Lücke ist groß, die er hinterläßt. Monika Kroiss führt die Geschäfte mit Hilfe Ihrer Söhne Wiggerl und Manfred weiter.

1974 Tod von Ludwig Kroiss junior und Rückkehr von Inge Töppel in den Familienbetrieb
Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Ludwig Kroiss jun. kehrt  Inge Töppel, geb. Kroiss, ins Unternehmen zurück um Ihre Mutter Monika Kroiss und Ihren Bruder zu unterstützen.

1982 Monika Kroiss verstirbt
Mit 78 Jahren verstirbt Monika Kroiss, die Seniorchefin des Unternehmens. Nur 2 Jahre später folgt Ihr mit nur 45 Jahren, Ihr Sohn und Geschäftsführer Manfred Kroiss.

1984 Inge Töppel übernimmt die Geschäftsführung

1988 Sohn Ingmar Töppel tritt ins Unternehmen ein
Eigentlich wollte er Physik studieren. Während er auf das Studium wartete half er der Mutter im Unternehmen aus. Die Mitarbeiter und die Aufgaben haben ihm so gut gefallen, dass er geblieben ist. Heute kümmtert er sich hauptsächlich um den Stadtverkehr.

1992 Sabine Töppel tritt ins Unternehmen ein
Sabine Töppel verstärkt das Team rund um die Busreise

2004 Gründung eines Ticketvorverkaufs
Da Busreisen Kulturfahrten anbietet nach München, Salzburg und Innbruck, lag die Überlegung nahe sich durch eine Kartenvorverkaufsstelle bessere Kontingente und bessere Karten zu sichern. Die Überlegung ging auf und inzwischen ist das Kroiss TicketZentrum die größte Kartenvorverkaufsstelle zwischen Salzburg und München.

2007 Im Reiseverkehr Kooperation mit Geldhauser, die Münchener Busreisen
Zur Verbesserung des Angebotes und zur Sicherung der Reisedurchführung, arbeiten Kroiss Busreisen und Geldhauser Busreisen seit 2007 zusammen und legen einen gemeinsamen Katalog auf. Das Angebot konnte dadurch vergrößert werden und bei den Mehrtagesreisen aus dem gemeinsamen Katalog kann nun ein von Haus zu Haus Taxiservice angeboten werden. Tagesfahrten, Kurzreisen, Gruppenflugreisen oder spezielle Sonderreisen bietet Kroiss seinen Kunden weiterhin an.

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